DIVID, die Einwegkunststofffonds-Plattform
Das Projekt DIVID ist die digitale Plattform des Umweltbundesamtes (UBA) zur Umsetzung des Einwegkunststoff-Fondsgesetzes (EWKFondsG) mit dem Deutschland die erweiterte Herstellerverantwortung gemäß EU-Einwegkunststoffrichtlinie in nationales Recht überführt hat. Die Plattform dient als zentrale Anlaufstelle für Hersteller, Kommunen und andere Anspruchsberechtigte. Hersteller von Einwegkunststoffprodukten werden damit an den Kosten für Reinigung, Sammlung und Entsorgung beteiligt. Die DIVID-Plattform wird auf Basis eines modernen Technologie-Stacks mit den Leitprinzipien Modularität, Microservices und API-First iterativ entwickelt und ermöglicht die benötigte digitale Abwicklung aller Prozesse von der Herstellerregistrierung, deren Mengenmeldung bis hin zur Fondsverwaltung und Auszahlungsabwicklung an anspruchsberechtigte Gruppen.
- Fusion von funktional zusammengehörigen Microservices
- Automatisierte Datenmigration der verteilten Datenbanken in ein gemeinsames Schema
- Anpassung des API Gateways
- Erstellen der CI Pipeline in Azure Devops
- Konfiguration der Messung der Codeabdeckung (Code Coverage)
- Ausrollen von Sonarcube in einer IaC-Pipeline
Zentraler Dateiservice
Lowell verarbeitet viele Dokumente. Dies sind eingescannte Briefe, rechtliche Dokumente, Nachweise von Forderungen und Dateien von Konsumenten. Ziel des Projekts war es, einen zentralen Dateiservice bereitzustellen, der große Mengen an unstrukturierten Dokumenten revisionssicher speichern und bereitstellen kann.
- Konzept und Erstellung des Fileservice und Entscheiden wie wir die Metadaten speichern
- Konzept der gRPC-API
- Upload und Download Funktion im Gateway zum Konsumentenportal
- Erweiterung des Fileservice um Mime-Type (für den Download notwendig)
Forderungsdaten für das Konsumentenportal
Das Konsumentenportal von Lowell ist eine zentrale, digitale Service-Plattform für Personen, die offene Forderungen bei dem Inkassodienstleister haben. Lowell besteht aus mehreren Unternehmen, die sowohl organisatorisch als auch technisch voneinander getrennt sind. Dabei mussten mehrere verschiedene Inkassosoftware-Systemen auf eine API abgebildet werden.
- Anbinden neuer Subunternehmen von Lowell
- Anpassungen und Erweiterungen der Schnittstellen
- Definition der API mit Fokus auf Kompatibilität
- Testen der Schnittstelle lokal, im CI Build als auch in Produktion (teils nur halbautomatisiert)
- Ausrollen der API mit Zero Downtime in einem Kubernetes Cluster
- Analyse und Beheben von Fehlern in der Produktion
- Reduzierung der Anzahl der Services, da die Microservices zu klein geschnitten waren
- Behebung von Sicherheitslücken und Härtung der API-Schnittstellen nach Penetrationstests
- Anleitung des Entwicklerteams um erkannte Schwachstellen nachhaltig zu vermeiden
- Verteidigung der Systemarchitektur gegenüber externen Security-Auditoren